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AUF DEN SEITEN DES SYMPHONIEORCHESTERS RHEINE 

Wieso eigentlich heißt das Symphonieorchester Rheine SOM?

Dies liegt in seiner Geschichte begründet.
Das Orchester wurde 1990 von Klaus Böwering in Rheine als Orchester der Musikschule gegründet, daher rührt das M im Namen. Mittlerweile ist das SOM seit über 15 Jahren ein eingetragener Verein, geblieben ist das M allerdings nach wie vor.
Auf diesen Seiten können Sie sich gern ein Bild unseres Orchesters machen, aber natürlich ist gerade für ein Orchester eher der Ton als das Bild entscheidend, deshalb finden Sie hier auch ein paar Ausschnitte aus einigen unserer Konzerte, um einen akustischen Eindruck zu gewinnen.
Wenn Sie aber doch an einem Bild interessiert sind, finden Sie hier eine Auswahl an Pressefotos.
Informationen über das Orchester, wie z.B. ein Archiv aller Konzerte, aber auch die Vita unseres Dirigenten Klaus Böwering und der wichtigsten Solisten, finden Sie unter der Rubrik Wort.

Mitglieder finden hier Probenpläne und andere Informationen. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie das natürlich auch gerne hier tun.


Logo

som rheine


 

Aktuell:

Neuer Dirigent für Symphonieorchester

Pressebericht - Westfälische Nachrichten

 


Foto: Martin Music Management

Das Symphonieorchester Rheine probt seit Beginn des Jahres unter einem neuen musikalischen Leiter. Nachdem die Chöre der Städtischen Musikver- eine Rheine und Gronau im vergangenen Jahr mit Hans Stege einen Nachfolger für Klaus Böwering gefunden haben, ist jetzt auch das Symphonie- orchester unter neuer Leitung. Nachfolger für Klaus Böwering ist der junge Dirigent und Cellist Luis Andrade.

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Konzerte 2019:

Paukenschläge“

Zum Konzert des Symphonieorchesters der Stadt Rheine am 27. und 29. September 2019 in St. Dionys, Rheine und der Ev. Stadtkirche, Gronau

 

Es sind allerhand „Paukenschläge“ mit denen das Symphonieorchester der Stadt Rheine am 27.September in St. Dionys, Rheine, um 19:30 Uhr und am 29. September in der Ev. Stadtkirche, Gronau, um 17:00 Uhr zum Konzert einlädt:

Da ist zum einen das Konzertdebut unseres neuen Dirigenten und musikalischen Leiters Luis Andrade, der seit Januar die Proben in Rheine leitet und das Orchester mit viel Geduld und Feingefühl an das anspruchsvolle Programm herangeführt hat. Der von der Blumeninsel Madeira stammende Andrade hat sich mit der Ouvertüre zur Oper „Il Duca Di Foix“ von Marcos António Portugal das Werk eines Komponisten seiner Heimat an den Beginn seiner Dirigiertätigkeit in Rheine gewünscht, um das Orchester gleich zu Anfang in seiner ganzen Klangfülle und Farbigkeit erklingen zu lassen.

Des Weiteren darf sich das Publikum in Mozarts Hornkonzert Nr.3, Es-Dur, darauf freuen, dass der erste Solohornist unseres Orchesters Anton Koch, der schon in so vielen Konzerten so glanzvolle Hornpassagen intoniert hat, nun endlich Gelegenheit bekommt, sein ganzes Können als Solist in diesem wunderbaren Konzert unter Beweis zu stellen und die Kirchenräume in Rheine und Gronau mit den samtigen Klängen seines Instrumentes zu fluten.

Wenn Dr. Tamás Szöcs Mozarts Kirchensonaten, in diesem Fall gleich drei kurze und sehr abwechslungsreiche Sonaten für Orgel und Orchester, interpretiert, dann ist das immer etwas ganz Besonderes. Das Orchester freut sich daher sehr, endlich einmal wieder mit dem Kantor der Ev. Stadtkirche konzertieren zu dürfen.

Zu guter Letzt ist da natürlich noch Haydns möglicherweise berühmteste Symphonie „Mit dem Paukenschlag“ in G-Dur, Hob 1:94, zu nennen, die das Motto des Konzertes zurecht in ihrem Namen trägt und den fulminanten Schlusspunkt an diesem facettenreichen Konzertabend setzen soll. Allzu oft wird diese Musik aus der Blütezeit des Schaffens von Joseph Haydn auf das kurze, 16 taktige Motiv mit dem berühmten Weckruf durch die Pauke reduziert. Sehr zu Unrecht, wie das Orchester und sein neuer Dirigent findet und dem hoffentlich zahlreich erscheinenden Publikum gern beweisen möchte.

Das Publikum darf gespannt sein und das Orchester freut sich über regen Besuch.

 

Programm:

 

Paukenschläge pdfFlyer

Das Symphonieorchester Rheine

Gesamtleitung: Luis Andrade

Marcos António Portugal Ouvertüre zu „ Il Duce Di Foix“ (1762-1830)

Wolfgang Amadeus Mozart Konzert Es Dur (KV. 447) Nr. 3 für Horn und Orchester (1756-1791) Solist: Anton Koch

Wolfgang Amadeus Mozart 3 Kirchensonaten (KV 336, 244, 329) für Orgel und Orchester (1756-1791) Solist: Dr. Tamás Scöcz

Joseph Haydn Symphonie Nr. 94 G-Dur (Hob 1:94) „Mit dem Paukenschlag“ (1732-1809)

Freitag, 27. September 2019 19:30 Uhr, St. Dionys, Rheine

Sonntag, 29. September 2019 17:00h Uhr, Ev. Stadtkirche, Gronau

 

Vorverkaufsstellen:

Vorverkauf: 15€ (12€ ermäßigt)

Abendkasse: 18€ (15€ ermäßigt)

Rheine: Ensemblemitglieder, Verkehrsverein, Stadtbibliothek, Pfarrbüro St. Dionys

Gronau: Ensemblemitglieder, Touristikservice, Buchhandlung am Markt, Bürobedarf Wolbers Kaufhaus Nacke

 


 Konzertnachlese:

Rezension des Städt. Musikvereins am 7. April 2019.

Chöre des Musikvereins und das SOM im traditionellen Frühjahrskonzert

Ouvertüre, Vesperae und Missa als Juwelen der Klassik

 

RHEINE. Bewährungsprobe am letzten Sonntag in St. Dionys für die Städtischen Musikvereine Rheine-Gronau und das Symphonieorchester Rheine (SOM) im traditionellen „Frühjahrskonzert“ unter neuer musikalischer Leitung: Hans Stege dirigierte erstmals nach dem Ausscheiden von Klaus Böwering ein großes Konzert, in dem die Chöre und ein erweitertes Orchester „Juwelen der Klassik“ vor einem voll besetzten Kirchenraum aufführte. Lang anhaltender Applaus und mehrmaliges Verneigen der Mitwirkenden zeigten an, dass die Auswahl der Stücke und ihre dargebotene Interpretation keinen Bruch in der langjährigen Tradition dieser Konzerte darstellten.

Den Beginn machte die „Egmont-Ouvertüre“ in f-Moll, geschrieben von Ludwig van Beethoven für das Trauerspiel Goethes, der 1810 anerkannte, dass „Beethoven mit bewundernswertem Genie in meine Intentionen eingegangen“ sei. Und die waren der vergebliche Kampf Egmonts gegen den spanischen Unterdrücker Alba, in allen unterschiedlichen Stimmungen vom Orchester pointiert herausgespielt. Gelungen der akkurate Einsatz der dunklen Akkorde zu Beginn, auch die verhaltene Sarabande als Unterdrückung der Niederländer. Gut abgesetzt hat Hans Stege dazu das Liebesmotiv und die choralhafte Phrase als Bild von Egmonts Enthauptung, bevor dann „mit Pauken und Trompeten“ die abschließende Siegesfanfare triumphal die Ouvertüre beendete.

Als gelungene Überleitung von diesem dramatischen Werk zu Haydns „Paukenmesse“ hat die Konzert-Regie drei ausgewählte Sätze aus Mozarts „Vesperae solennes de Confessore“ gesetzt, darunter zwei Psalmen aus dem Alten Testament und das Magnifikat aus dem Lukasevangelium. Eingeleitet wurde diese musikalische Gebetsstunde durch das „Dixit Dominus“, das wie alle Sätze mit der Doxologie, dem Preis der Herrlichkeit des Vaters, endet. Der bekannteste Satz dieser Vesperae ist das schwebend innige „Laudate Dominum“, von Renate Lücke-Herrmann mit viel Ausdrucks-Vibrato in gelungenem Wechsel mit dem Chor vorgetragen. Der feierliche Schlusssatz („Magnificat anima mea Dominum“) krönte die Komposition mit einem großen Lobpreis Gottes.

Den letzten Teil dieses Konzertabends bildete die „Missa in tempore belli“ von Joseph Haydn, die wegen des eingesetzten Schlagwerks im „Agnus Dei“ auch „Paukenmesse“ genannt wird. Erinnern wollte Haydn daran, dass Napoleon im Ersten Koalitionskrieg 1797 Wien bedrohte. Die Messe folgt dem traditionellen Ordinarium, von Haydn in Weiterentwicklung zu den barocken Vorbildern in eine vollendet klassische Form gebracht. Klassisch waren die Ausformungen zwischen chorischen und solistischen Stimmen, klassisch waren die verschieden geprägten Stimmungen des Orchesters und klassisch die Hinrichtung der Solostimmen auf die dramatisch formulierten Choreingaben. Diese Vielzahl kompositorischer Besonderheiten musste Hans Stege bewältigen, und es gelang ihm trotz einiger Unsicherheiten in der Abstimmung zwischen Chor und Orchester (die Solisten fügten sich nahtlos ein!) und trotz zurückhaltendem Dirigat gut.  

Nach dem Largo im Kyrie mit klagender Oboe beschleunigte sich das Tempo mit Chor und allen Solisten zum fröhlichen Gloria, das einen wunderschönen lyrischen Dialog („Qui tollis“) zwischen Cello und Bass (Guido Heidloff) zeigte. Das klangvolle Sanctus, geprägt von den Heiligrufen des Alt (Christina Schmitt) und Tenors (James Park), ging dem Andante des Benedictus voraus, das die Herrlichkeit Gottes mit allen Solisten, Chor und Orchester pries.

Der musikalische Höhepunkt war zum Schluss das Agnus Dei, das mit seinem berühmten Paukensolo dieser Messe den Namen gegeben hat. Hier trat die wirkliche Aussage des Werks zutage: Nach der ruhigen Anbetung des Gotteslamms drang der grollende Rhythmus ferner Paukenschläge durch, wie die Angst vor den Trompetenstößen herannahender Truppen, wie die Ankündigung der drohenden Kriegsmaschinerie im fernen Donner, der die frommen „Amen“-Rufe des Chors mit lauter Kriegsmusik übertönte.

Dr. Ingmar Winter

 

Adventskonzert SOM 2018

“Wachet auf, ruft uns die Stimme“

Am 15. Dezember 2018 in Rheine, St. Dionys , 18:00h

und 16. Dezember 2018 in Gronau-Epe, St. Agatha, 16:00h

Westfälische Nachrichten

Mi., 19.12.2018

Konzert in der Agatha-Kirche

Bewegende Momente

Epe-Bach bewegt: Der Komponist bleibt ein Faszinosum. Ein Tonsetzer voller Schaffenskraft, dessen Werke eine innere musikalische Logik aufweisen und gleichzeitig eine große Spiritualität ausstrahlen. Ein großer Teil des Beifalls, der am Sonntagnachmittag in der St.-Agatha-Kirche erklang, galt dem Schöpfer der Kantate „Wachet, auf, ruft uns die Stimme“, die gerade verklungen war. Bach teilte sich den Beifall mit den Aufführenden: dem Symphonieorchester Rheine (SOM), den Städtischen Musikvereinen Gronau und Rheine und den beteiligten Solisten sowie Hans Stege, der in Nachfolge von Klaus Böwering die Musikvereine und als Gastdirigent das SOM leitete.

Von Martin Borck

Feierlich-bewegt beginnt die Kantate. Aus den einführenden Takten des Orchesters schält sich die Choralmelodie – zunächst nur von den Sopranstimmen in langen Noten gesungen. Kunstfertig umspielen sich die Stimmen, das musikalische Geflecht wird dichter. Stege gelingt es, Orchester und Chor gleichermaßen zur Geltung zu bringen.

Das gilt auch für „Er kommt, der Bräutigam kommt“, das Rezitativ, am Sonntag von Sopranistin Renate Lücke-Herrmann vorgetragen, und das Duett „Wenn kömmst du, mein Heil?“, zu dem Matthias Sprekelmeyer seine Bassstimme beisteuerte. Zarte Begleitung durch Orgel bzw. virtuose Violine sorgte auch hier für eine ausgewogene Balance und einer permanenten Kommunikation. Ein derartiges Spannungsfeld entstand auch zwischen den Chor-Tenören und den Musikern bei „Zion hört die Wächter singen“. Das Bass-Rezitativ, von den Streichern begleitet, und das erneute Dialog-Duett von Seele und Jesus mündet schließlich in den gewaltigen, triumphalen Schlusschor, in dem in ganzer Pracht das Gloria erklingt. Eben: bewegend.

Adventskozert

Die Städtischen Musikvereine von Gronau und Rheine sowie das Symphonieorchester Rheine gestalteten das Konzert. Foto: Martin Borck

 


 Orchesterkonzert 2018

Samstag 06. Oktober 2018, 18:00h in St. Dionys, Rheine

Sonntag 07. Oktober 2018, 18:00h in St. Agatha, Epe

 

pdfMV Pressebericht pdfRezension

 

 

Abschiedskonzert Klaus Böwering am 22. und am 29. April 2018

pdf Pressebericht - Gronauer Nachrichten
Pressebericht - Westfälische Nachrichten
pdf Rezension Abschiedskonzert Dr. Ingmar Winter

pdf pdf pdfMV Pressebericht - Abschiedskonzert

pdfAbschiedskonzert Klaus Böwering pdfProgramm Cover pdf Konzert am 22. April


 Foto      Pressebericht pdf

pdfWeihnachtskonzerts 3.12.2017 in St. Dionysius Rheine

 

 

17.09.2017 in der Stadthalle Rheine
24.09.2017 in der Evangelischen Stadtkirche Gronau

Egmont-Ouvertüre – Ludwig van Beethoven
Imitation „für Wilhelm“ für Klavier und Orchester – Klaus Böwering
Tänze für Bläser-Doppelquintett – Jan Joris Nieuwenhuis
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 – Ludwig van Beethoven
Symphonieorchester Rheine
Chöre der Städtischen Musikvereine Gronau und Rheine
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